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McKenzie

Definition: Von Robin McKenzie entwickeltes Untersuchungs- und Behandlungsprogramm, insbesondere für Pat. mit Rückenbeschwerden im Bereich der LWS. Die Methode ist auch im Bereich der HWS und BWS anwendbar.
McKenzie definiert verschiedene Syndrome, die Schmerzzuständen oder Bewegungseinschränkungen des Haltungs- und Bewegungsapparats zugrunde liegen können. Er teilt die Pat. nach dem von ihm entwickelten Befundschema in eine oder mehrere der folgenden Kategorien ein:

  • Haltungssyndrom
  • Mechanische Deformation (z.B. Überdehnung) von Strukturen des Halteapparats unter längerer Belastung, charakterisiert durch intermittierende haltungsabhängige Schmerzen.


Wirkung: Schmerzlinderung, Wiederherstellung der Funktion, Anleitung zur Selbständigkeit durch gezieltes Übungsprogramm für den Umgang mit Kreuzschmerzen - auch im Sinne einer Prophylaxe.

Indikation: akute, subakute und chronische Kreuzschmerzen, charakterisiert durch langsamen oder plötzlich auftretenden, eher stechenden Schmerz - mit oder ohne Ausstrahlung ins Gesäß oder weiter ins Bein und begleitende Einschränkungen der Beweglichkeit intermittierende Ischialgien.

Literatur: M. Fleischhauer   D. Heimann   U. Hinkelmann 
Leitfaden Physiotherapie; Verlag: Urban & Fischer; ISBN 3-437-45210-X